E-Zigaretten haben mit den Krankheits- und TodesfÀllen in den USA NICHTS zu tun!

In den letzten Wochen gab es leider verschiedene Berichterstattungen in deutschen Medien zu mehreren gesundheitsschÀdlichen VorfÀllen in den USA. Diese werden mit dem Konsum von E-Zigaretten und E-Liquids in Verbindung gebracht.

Doch haben diese Meldungen ĂŒberhaupt etwas mit in Deutschland erwerblichen Produkten zu tun und besteht eine Gefahr?

NEIN, bei den besagten Produkten in den USA handelt es sich nicht um die in Deutschland regulierten und regulÀr im Fachhandel zu erwerbenden E-Zigaretten und E-Liquids, sondern um sogenannte E-Joints!

In allen bekannten VorfĂ€llen in den USA wurden wohl diese „E-Joints“ konsumiert, die zu den Lungenerkrankungen gefĂŒhrt haben. E-Joints sind mit THC-Öl versetzte FlĂŒssigkeiten und werden u.a. bei sogenannten „Pop-Up-Shops“ verkauft. Diese Shops sind gleichzusetzten mit einem unregulierten Straßenmarkt, auf dem ebenso wenig regulierte Produkte in den Umlauf gebracht werden.

Laut Untersuchungen von US-Behörden ist der Einsatz zĂ€hflĂŒssiger Streckmittel der Grund fĂŒr die aus dem Konsum der E-Joints resultierenden Lungenerkrankungen.

Diese zĂ€hflĂŒssigen Streckmittel wurden ausschließlich in den THC-haltigen Ölen fĂŒr E-Joints gefunden. Hierbei handelt es sich laut ĂŒbereinstimmenden Berichten um ein Vitamin-E-Acetat. Es eignet sich nicht fĂŒr die Inhalation und ist als Inhaltsstoff in Deutschland gesetzlich verboten. Ebenso wurde bei amerikanischen Labortests festgestellt, dass diese E-Joints mit dem Fungizid „Myclobutanil“ verunreinigt waren, welches bei der Erhitzung zum lebensgefĂ€hrlichen Cyanid werden kann und die angesprochenen Lungenerkrankungen und daraus resultierenden TodesfĂ€lle in der USA nach sich ziehen.

Sowohl bei der Hardware, als auch bei den E-Liquids herrschen spĂ€testens seit Inkrafttreten der Tabakproduktrichtlinie im Jahr 2016 hohe Standards. Diese Standards mĂŒssen von allen Produzenten und HĂ€ndlern in Deutschland und der EU eingehalten werden. Keiner der Stoffe, die in den USA zu den Erkrankungen gefĂŒhrt haben, befinden sich in den in Deutschland zugelassen Inhaltsstoffen.

Fazit Liquido24:

Die angesprochenen Lungenerkrankungen und TodesfĂ€lle in den USA haben nichts mit hierzulande erhĂ€ltlichen Produkten zu tun. Die Erkrankungen rĂŒhren vom Konsum der illegalen und keinerlei regulierten „E-Joints“, die mit fragwĂŒrdigen Substanzen gestreckt wurden.

Die E-Zigarette ist nicht Schuld fĂŒr die aktuellen Vorkommnisse!

https://www.dampfen-statt-rauchen.de/

https://ezigarettenleben.de/ezigaretten-sind-nicht-schuld/

Nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ist erwiesen, dass E-Zigaretten 95% weniger Schadstoffe als Tabakrauch enthalten und ein inzwischen wirksamer Ausstieg fĂŒr erwachsene Raucher sind.

Wir von Liquido24 glauben daran, dass die E-Zigarette noch vielen Millionen Menschen helfen wird, der Tabaksucht zu entfliehen. Diese gute Sache dĂŒrfen wir als Dampfer bei all dem LĂ€rm und Trubel nicht aus den Augen verlieren.

DANKE AN ALLE, die tagtÀglich die E-Zigarette verteidigen und jedem, der Tabakrauchern beim Umstieg hilft!

Zitate von Experten

Der Ausbruch der Erkankungen in den USA hat ĂŒberhaupt nichts mit regulĂ€ren E-Zigaretten zu tun, sondern mit E-Joints. Das ist ein gewaltiger Unterschied.

Martin Dockrell

Leiter fĂŒr Tabakkontrolle, Public Health England

Es ist ganz einfach - wenn Sie weiter rauchen, verlieren Sie alle vier Tage einen Lebenstag. Ein E-Zigaretten-Verbot wird Menschen töten.

Prof. John Britton

Professor fĂŒr Epidemiologie an der Nottingham University

Die E-Zigaretten haben das Potenzial, eine echte Epidemie zu beenden: Die Tabak-Epidemie. Doch Dampfen wird emotional und unwissenschaftlich mit illegalen, unregulierten THC-Produkten in Verbindung gebracht. Diese haben nichts mit E-Zigaretten zu tun.

Antony L. Fisher

Leitender Redakteur bei Business Insider

Wer E-Zigaretten konsumiert, dem drohen nach aktuellen Kenntnisstand keine erhöhten Risiken. [Dampfer sollten daher trotz der Meldungen aus den USA] auf keinen Fall wieder zurĂŒckkehren zu herkömmlichen Zigaretten. Damit schaden sie sich deutlich stĂ€rker.

Elke Pieper

Bundesinstitut fĂŒr Risikobewertung (BfR)